Heute bin ich aufgewacht in einem warmen, weichen Bett. Zwei gesunde Kinder haben Hunger, und ich kann ihnen Frühstück anbieten: Im Brotkorb, im Müesliglas, in der Fruchtschale, im Kühlschrank, überall hat es was. Auch Geschirr haben wir. Ein Gewehr brauchen wir nicht. Wir sind immer noch barfuss, die Bodenheizung läuft. Der Nachbar schickt uns Wärme rüber. Sein Haus steht noch, ich weiss es, ohne nachzuschauen. Manchmal müssen wir uns dann plötzlich beeilen, der Kindergarten beginnt bald. Ja, es gibt einen Kindergarten hier. In der Morgeneile finden wir Kleider, warm genug für einen Waldmorgen im Dezember. Wir haben ein Badezimmer, dort kann man die Zähne putzen, bevor man aus dem Haus geht. Wir haben auch Frottétücher, ein WC mit Spülung und Kanalisationsanschluss, WC-Papier. Ich bringe mit dem Veloanhänger zuerst die Grosse zum Kindergarten. Die Lehrerin, die dort wartet, hat eine Ausbildung und Lohn, sie trägt die Haare offen, sie darf das.

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