Bald bekommen wir grad zwei neue Mitglieder des Bundesrates. Das ist spannend, sorgt aber für verhältnismässig wenig Aufregung im Land. Wenn es etwas gibt an unserem politischen System, auf das ich fast uneingeschränkt stolz bin, dann ist es die flache Hierarchie unserer Regierungsstruktur. Die Geschicke eines Landes auf sieben Personen zu verteilen ist immer noch genug Macht- und Verantwortungsballung.

Dass Menschen, die es ins Zentrum der Macht zieht, meist einen gewissen Geltungsdrang haben ist vielleicht nicht schön, aber irgendwie nötig. (Das stimmt übrigens auch für Menschen die sich «anmassen» Kolumnen zu schreiben…) Bei gewissen internationalen Exponent:innen frage ich mich aber schon: Ist das noch der Antrieb von starken Überzeugungen und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen? Oder dominieren da eigentlich krankhafte Persönlichkeitsstörungen (ich meine nicht nur Trump)? Ganze Länder werden repräsentiert von Menschen, die in einem bodenständigeren Umfeld kopfschüttelnd irgendwo versorgt würden, wo sie nicht allzu viel Schaden anrichten können – und wo man sie in der Kaffeepause nicht aushalten muss.

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