Hatten Sie auch so einen Spitznamen in der Kindheit?  Ich habe im Widischulhaus Frutigen die Unterstufe besucht als eines dieser «glücklichen» Kinder: Grosse Schaufeln («Hey Hasezahn!»), Sommersprossen («Gsicht verschisse!»), schielend und frisch an einem Auge operiert («Brülleschlange!»), und ich spielte lieber mit Actionfiguren («Bäbele!») als Fussball. Seit Generationen wurden wir Trummers «Trümi» genannt, und da ich bereits ein dankbares Opfer abgab, hörte ich auf dem Pausenplatz bald das schöne Värsli vom «Trummer mit Chummer», aus «Trümi» wurde «Chümi», und so hiess ich dann während meiner vier Jahre dort.

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