Heute muss ich mir mal wirklich Unrecht geben- August 2017

Manchmal hört man eine Rede und man denkt: Alles was dieser Mensch sagt, regt mich auf, aber wenn ich mich nicht so aufregen würde, müsste ich ihm eigentlich Recht geben – zumindest teilweise. Oder umgekehrt: Es spricht jemand, den man schätzt für seine Überzeugungen, vielleicht gehört man der gleichen Partei oder Kirche an, und beim Zuhören zuckt so ein Gedanke, dass da gerade das Wichtigste vergessen wird. Aber lassen wir den kritischen Gedanken zu oder unterdrücken wir ihn aus Loyalität?

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Ein Pfui für den Spott, ein Lob auf die Verwirrung – Juni 2017

Kürzlich wurde in der Schweizer Politik über die Rechte der Transgender-Menschen diskutiert. Dabei geht es nicht nur um Fragen der sexuellen Orientierung, sondern auch um Menschen, deren Körper rein biologisch nicht eindeutig weiblich oder männlich sind.  Eine Feierabend-Zeitung hat zu diesem Anlass Politiker wie etwa Erich Hess befragt, ob sie überhaupt wüssten, was Begriffe wie «Intersexuell» oder «Transmensch» bedeuten. Die Antworten darauf waren nicht so überzeugend, was leicht spöttisch festgehalten wurde. Obwohl ich persönlich Erich Hess niemals meine Stimme geben würde, fand ich die Aktion unfair.

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