First Steps At The Sidewalk Café

Die Kalte Stadt

Woche Vier in der Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Es ist März, ein kalter Schauer läuft mir den Rücken runter, nur noch zwei Monate! Kalt ist es auch draussen, immer noch. Der Schnee, von dem man offenbar auch in der Schweiz gelesen hat, ist inzwischen wieder geschmolzen, und war aus Fussgängerperspektive eh weniger dramatisch als für die Autofahrer, die man zwei Tage lang mit dem Schaufeln vor dem Haus sah. Aber eben, kalt ist es immer noch sehr, nach zwei Blocks gegen den Wind, beginnt das Gesicht zu schmerzen.

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The First Week

Getting there

Im Flugzeug sitzend noch der Gedanke. Das kann ja nicht sein. Dass es Amerika bald wirklich gibt. Bisher ist alles irgendwie mythisch, abgesehen von ein paar Touristen auf Reisen und Musikern auf Bühnen, kenn ich alles nur von Bildern und Bildschirmen.

Ich weiss, ich werde durch den  Central Park streunen, wo Richard Gere mit Winona Ryder spazieren ging, ich werde den Dampf aus den Gullys quellen sehen, wie Ambulanz-Fahrer Nicolas Cage in „Bringing out the Dead“ ich werde die Ferry nehmen, von der Marc Cohn nachhause kam, als er „Ellis Island“ schrieb, ich werde am Washington Square Park stehen, wo Bob Dylan die Hand von Joan Baez hielt, ein Duzend Jahre bevor sie in „Diamonds and Rust“ sang:

Now I see you standing with brown leaves all around and snow inyour hairNow we’re smiling out the window of the crummy hotel overwashington squareOur breath comes out white clouds, mingles and hangs in the airSpeaking strictly for mewe both could’ve died then and there  Das alles scheint noch sehr unwahrscheinlich, auch noch als wir Halifax hinter uns haben…

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